Die Möllner Briefe

1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals 7-jährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Nach dem Anschlag schickten Menschen aus ganz Deutschland Briefe, um ihre Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern auszudrücken. Doch die Schreiben erreichten die Familien nie – sie blieben bei der Stadt Mölln liegen. Erst drei Jahrzehnte später stieß eine Studentin im Stadtarchiv zufällig auf sie.

Der hochaktuelle Dokumentarfilm der vielfach ausgezeichneten Regisseurin Martina Priessner erzählt die Geschichten der Opfer und Überlebenden der rassistischen Brandanschläge in Mölln 1992 und von der großen Solidarität, die lange im Verborgenen blieb.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich.

Infos zu Barrieren: Der Veranstaltungs-Raum ist ohne Stufen, aber über Türschwellen und eine nicht selbst-öffnende 98,5 cm breite Eingangstür erreichbar. Ein barrierefreies WC steht in der gegenüberliegenden Kirche zur Verfügung.

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Event Detail

24. Februar 2026 17:30
24. Februar 2026 19:30
Kröpcke
Marktplatz 23, 99610 Sömmerda

Organizers

Heinrich-Böll-Stiftung
info@boell.de
Die Heinrich-Böll-Stiftung organisiert Veranstaltungen zu Politik, Demokratie, Umwelt, Europa und internationaler Zusammenarbeit.